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Unsere Pfarrkirche

In der GasenBuch 1406
nennt man seit alters her das Gebiet der Gemeinde und Pfarre im oststeirischen Sommeralm - Teichalmgebiet.1406 finden wir im Seckauer Zehentbuch die erste urkundliche Nennung des Ortes Gasen. Der Name stammt vom slawischen "Jasen" = Esche. Das idyllisch gelegene Dorf schmiegt sich an den Kirchberg in einer selten geschlossenen Anlage. 1417 wird erstmals ein Pfarrer "In der Gesen" erwähnt. 
Pfarrkirche Gasen
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Pfarrkirche:
Um 1280 Bau des ersten Gotteshauses
Um 1360 Verlängerung der Kirche, Beinhaus
1688 Barockisierung und Ausbau in die heutige Form
1972 - 1974 Große Innen - und Außenrenovierung
2005 Innenrenovierung
Pfarrpatrone: Hl. Oswald (Hochaltar) und Hl. Barbara (Rechter Seitenaltar). Der Hl. Oswald, dessen Patronatsfest am 5.August gefeiert wird, deutet als vielverehrter Viehpatron auf die landwirtschaftliche Nutzung der Gegend hin, während die Hl. Barbara (04. Dezember), die Schutzfrau der Bergleute, auf den Bergbau verweist. Vom 13. bis 19. Jhdt. wurde in Gasen und Umgebung Eisenerz, Gold, Silber und Arsen abgebaut.
Der Pfarrhof: Der Pfarrhof wurde 1765 gebaut und 1986 erneuert. 
 
FriedhofanlageFriedhofskapelle
Der Friedhof rund um die Kirche wurde aufgelassen und 1850 - 1852 auf den jetzigen Platz verlegt. Die Friedhofskapelle entstand 1751 mit einem Oswaldialtar und dient seit der Renovierung im Jahre 1993 als Aufbahrungsraum.
 
Krippe
 
Troadkasten:
Im ehemaligen "Troadkasten", der als Getreidespeicher des Pfarrhofes diente, wurde 1999 vom Gasner Holzschnitzer Alfred Kopp eine, in ihrer Form wohl einmalige Krippe aus Zirbenholz mit lebensgroßen Figuren integriert.
 
 
 
Friedhofstiege:Friedhofstiagn
Von der Parkanlage mit dem Kriegerdenkmal führt ein überdeckter Stiegenaufgang, die "Friedhofstiagn", zur Kirche. Diese schräg verlaufende Stiege stammt aus dem Jahre 1866 und gehört zum typischen Ortsbild von Gasen.

 

Hochaltar
 
 
Bedeutsame Architektur im Kircheninneren:

Der Hochaltar im Rokokostil stammt aus dem Jahre 1778 vom Bildhauer Jakob Payer aus Graz.
Gekrönt von der Dreifaltigkeitsgruppe zeigt er als Mitte den Gasner Pfarrpatron St. Oswald unter dem für diesen Heiligen üblichen Baldachin und mit seinen Attributen, dem Raben und einer Kuh. Oswald wird als Viehpatron verehrt.
Neben ihm stehen St. Sebastian (von Pfeilen durchbohrt) und St. Rochus (mit Hund), die Pestheiligen. Ganz außen stehen die "Wetterherrn" Johann und Paul.
Der Taufstein rechts neben dem Hochaltar stammt aus der gotischen Kirche. Er musste 1617 laut Chronik mit einem hölzernen Türmchen versehen werden. An den Pfeilern des Triumphbogens stehen die Barockfiguren der Hl. Jungfrau mit dem Jesukind und des Hl. Josef.
 
linker Seitenaltar
 
 
 
 
 
Der linke Seitenaltar
 
ist der Hl. Maria geweiht. Das Hauptblatt zeigt die Himmelfahrt der Gottesmutter und ist mit M. Schiffer signiert (1744 - 1827).
Im Oval des Altarabschlusses wird der Tod des Hl. Josef dargestellt, in den Seitenfiguren die Eltern Marias, Anna und Joachim.
 
rechter Seitenaltar
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am rechten Seitenaltar
wird die Hl. Barbara verehrt. Im Altarbild, das man auch Schiffer zuschreiben kann, schwebt sie schützend über dem Gasner Bergland. Ihre Statue auf dem Tabernakel verweist auf die Blütezeit des Gasner Bergbaus.
Die Statue der Sterbepatronin wurde den Mitgliedern der Barbara-Bruderschaft auf den Sarg gestellt.
Im Oval des Altarabschlusses sehen wir die Hl. Apollonia, Patronin gegen Zahnschmerzen. Die Hl. Katharina (Rad) und die Hl. Kunigunde (Schwert) umrahmen das Altarbild.

Termine:

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